VfB Lengenfeld 1908 e.V.

VfB Lengenfeld ist in der Zwischenrunde

Mitglied der Redaktion, 28.12.2018

VfB Lengenfeld ist in der Zwischenrunde

Die drei erklärten Favoriten haben gestern der Vorrunde E im Hallenfußballturnier um den Pokal der „Freien Presse“ ihren Stempel aufgedrückt. Zwischen zwei von ihnen wurde es dennoch hitzig.
VON THOMAS GRÄF
PLAUEN - Der Landesklasse-Vertreter Reichenbacher FC sowie die Vogtlandligisten VfB Lengenfeld und VfB Mühltroff haben gestern Abend wie erwartet die Zwischenrunde im Hallenfußballturnier um den Pokal der „Freien Presse“ erreicht. Die Konkurrenz in der Vorrunde E war diesem Trio spielerisch unterlegen. Sowohl der SpVgg Neumark aus der Vogtlandklasse als auch dem SpuBC Plauen und der SG Limbachaus der 1. Kreisklasse blieb der insgeheim erhoffte Überraschungscoup versagt. Neumark (4:2 gegen Limbach) und der SpuBC (2:0 gegen Neumark) konnten zumindest jeweils einen Sieg feiern.
Allerdings liefen die etwas zu offensiv ausgerichteten Mühltroffer dem Reichenbacher FC, der sich in keinem seiner Spiele eine Blöße gab, beinahe ins Messer. 0:4 lag der VfB schon hinten, um dann doch noch die Kurve zu kriegen und auf 3:4 zu stellen. Seinen Offensivdrang ausleben konnte er danach mit 7:1-Siegen gegen den SpuBC und Limbach sowie einem 7:2 gegen Neumark.
Nachdem auch die Lengenfelder dem RFC zwar die Stirn boten, aber 2:3 den Kürzeren zogen, kristallisierte sich schnell heraus, dass das Duell zwischen den beiden VfB über den zweiten Platz in der Vorrundengruppe entscheiden würde. Und in dem ging es vor 272 Zuschauern in der Plauener Kurt-Helbig-Halle unerwartet und auch unnötig hitzig zu. Unschöner Höhepunkt: Der Lengenfelder Tom Rudolph riss den Mühltroffer Johannes Pieles um, der sich mit einem wütenden Schubser revanchierte. Logische Konsequenz: Beide sahen die rote Karte und wurden für je zwei Spiele gesperrt. Das heißt, sie müssen in der ersten Partie der Zwischenrunde noch aussetzen. Kasse am Halleneingang einschlug.
Mit acht Treffern war RFC-Spieler Axel Kühn gestern bester Torschütze.Der  Er zeigte sich natürlich zufrieden: „Für uns war es wichtig, Spaß zu haben und uns nicht zu blamieren. Wir wollten unsere beste Leistung zeigen, zumal wir ja einer der Favoriten sind. Ich finde, das ist uns gut gelungen.“
Auch für Knut Göbel, den Lengenfelder Trainer, war der gestrige zweite Platz Balsam auf die Seele, nachdem es in der Vogtlandliga viele Nackenschläge setzte. „Das ist wichtig für unser Selbstbewusstsein. Wir haben nicht extra für die Halle trainiert, uns aber schon vorgenommen, eine Runde weiterzukommen. Nun schauen wir, was passiert. Das ist ein sehr schönes Turnier, es macht Spaß, hier zu spielen.“
Für den VfB Mühltroff lautet das erklärte Ziel, die Endrunde zu erreichen, verriet Spieler Fabian Zimmermann. „Wir haben immer daran geglaubt, dass wir hier die nächste Runde erreichen, auch wenn wir es uns sicher etwas leichter vorgestellte hatten. Jetzt atmen wir erst einmal durch.“


Quelle:Freie Presse u .VFV








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