VfB Lengenfeld 1908 e.V.

Schwaches Unentschieden mit unschönen Szenen.

Martin Rahmig, 04.04.2016

Schwaches Unentschieden mit unschönen Szenen.

Am 18. Spieltag ging es für den VfB zum „Kellerduell“ nach Werda, zumindest wenn es nach der Rückrundentabelle gehen würde. Da stand der VfB mit einem Punkt auf Platz 12 und Werda ebenfalls mit einem Punkt einen Platz davor.  
Und genau so sollte das Spiel sich auch darstellen. Um es gleich beim Namen zu nennen, es schaute sich an wie Not gegen Elend. Auf beiden Seiten waren keine spielerischen Akzente zu sehen und mit Chancen wurde viel zu fahrig umgegangen. Erst nach dem Abpfiff sollte noch einmal richtig was geboten werden, leider jedoch im negativen Sinne, aber dazu später. 

Zu Beginn der Partie waren die Gastgeber gleich besser im Spiel und machten ordentlich Druck nach Vorn. Unser Team schien noch im Tiefschlaf zu sein und machte Werda durch eigene Fehler und Unachtsamkeiten immer wieder stark. Doch es reichte auch für Werda lediglich bis zum Strafraum, danach brachten auch sie keine wirkliche Gefahr mehr zusammen. Mit weiterem Spielverlauf wachten unsere Jungs dann langsam auf und verlagerten das Spielgeschehen ins Mittelfeld. Es folgten einige Annäherungen zu Chancen, doch meist scheiterte es am letzten Pass. Zudem fehlte immer öfter die Laufbereitschaft um gefährlichere Situationen in der gegnerischen Hälfte zu erzwingen bzw. zu kreieren. Dem Gastgeber erging es ähnlich, doch suchten sie ihre Chance in Flankenbällen, wobei sie den Ball auch durchaus 1-2 mal mit dem Kopf verwerten konnten, doch es kam nichts wirklich gefährliches dabei raus. Dann ein kleiner Schockmoment, in der 30. Minute kam Werda doch zu einem Tor, doch der Linienrichter zeigte sofort, völlig richtig, das Abseits an. Bis zur Pause geschah dann nichts erwähnenswertes.

Die zweite Halbzeit fing dann ähnlich wie die erste an, Der VfB viel zurückhaltend und die Gastgeber mit mehr Arrangement im Spiel. Doch die fahrigen Szenen blieben ebenfalls auf beiden Seiten. Der Spielfluss wurde zudem immer wieder durch kleiner Fouls unterbunden, was allerdings beide Teams auch recht wenig zu stören schien, irgendwie hatte man das Gefühl das Beide sich schon recht zeitig mit diesem Unentschieden zufrieden geben wollten und auch Kräftemäßig auf dem großen, tiefen Platz nichts mehr zu zusetzen hatten. Eine sehr unschöne Szene sollten in der 75. Minute geschehen, bei der ein Abwehrspieler der Gastgeber klar und deutlich mit gestrecktem Bein und voller Wucht in einen Zweikampf mit Ch. Mothes geht und dabei klar drüber hält. Zum Glück ist in dieser Szene nichts ernsteres passiert. 
Die Ansichten und Kommentare der Gegner dazu ersparen wir uns hier lieber …

Bis zum Ende der Partie sollte das Spiel dann so dahin plätschern. Doch kurz vor Abpfiff kam unser Team noch einmal gefährlich vors Tor, wobei der Gegner nur zur Ecke klären konnte. Der anschließende Eckball war dann jedoch zu harmlos, sodass der Torwart von Werda (Baranovsky) den Ball herunter pflücken konnte. Gleichzeitig pfiff der Schiedsrichter dann auch pünktlich ab. Der Ball befand sich dabei immer noch in den Armen des Torwarts.
Der Grund für seine anschließende, recht primitive und geistlose Aktion ist leider nicht nachvollziehbar … statt den Ball einfach wie ein erwachsener Mensch beim Schiedsrichter abzugeben, wollte er sich anscheinend noch einmal wichtig fühlen und schoss den Ball aus der Hand heraus aus ca. 3 Metern Abstand dem nichts ahnenden Amin in den Rücken. Dieser ging zu Boden und rang nach Luft. Als im Anschluss T. Rudolph nach dem Grund für diese hirnlose Aktion fragen wollte, schubste Baranovsky diesen noch um. Der anschließende Tumult konnte durch Schiedsrichter und Spieler aufgelöst werden. Allein die Werdaer „Fans“ hatten weiterhin Spaß an Sticheleien und dummen Kommentaren. Doch jeden seins … wenn daheim schon nichts los ist^^
Alles in Allem war dieses Unentschieden eines der ganz schwachen und ging völlig in Ordnung. Beide Teams müssen sich sicher stark steigern in den kommenden Wochen. Doch auch bei solchen schlechten Spielen braucht es keine dieser geistlosen Aktionen wie nach dem Schlusspfiff, welche völlig überzogen sind und weit ab von Fairplay sind. Das der Schiedsrichter dann leider nicht richtig durchgreift und Baranovsky die Rote Karte für seine Aktion gibt, ist sehr Schade aber vielleicht auch Umsichtig. Wer weiß wozu das dann bei ihm noch geführt hätte …


Quelle:sami








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